Das Wetter zu Pfingsten 2010

Am Pfingstmontag herrscht kühler Wind. Sonne scheint, es ist heiter.

Am späten Nachmittag Spaziergang mit dem Hund. Plötzlich verhängen tief hängende dunkle Wolken den Himmel. Doch sie ziehen ohne Schaden vorüber. Dahinter graue Wolken, es riecht nach Gewitter. Tatsächlich: Blitze zucken im Norden. Es sind höchstens 200 Meter von zuhause, als die ersten Tropfen fallen. 30 Meter weiter sind die Sachen nass. Auf das Haus vom Nachbarn prallen die Hagelkörner und machen einen Höllenlärm – klar bei einem Flachbau im Bungelowstil ist das Dach flacher gestaltet. Ein Sprint unter das Hausdach, die Tür nur kurz geöffnet, doch schon sind Hagelkörner im Flur gelandet. Pfützen bilden sich auf den Fließen. Das Unwetter kam nicht einer nicht geahnten Wucht. Meine Sachen sind total durchgeweicht. Die im Garten hängende Wäsche bleibt, Sie muss sicher bis morgen trocknen.

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Demokratie vor leeren Rängen

Eigentlich wie überall: Anlieger beschweren sich, wenn etwas entschieden wird, was sie betrifft (siehe Antwort Michael Koch auf „Pirat“ Oliver Huth oder meinen Leserbrief vom 6. Mai 2010). Manchmal aber auch erst später melden sich aufgebrachte Bürger. Wie könnt Ihr das so entscheiden? Ohne uns zu fragen oder zu informieren? Im Raum steht dann gleich eine große Vertuschung, manchmal schlimmer der Vorwurf der Korruption.

Für Verantwortungsträger ist das bitter. Denn wer sich in Kommunen von Bürgern für ein öffentliches Amt auf Zeit ehrenamtlich abordnen lässt, macht dies aus freien Stücken, mit gutem Willen und mit besten Vorsätzen. Da schmerzen alle unberechtigten Vorwürfe. Hier tritt der alte Konflikt auf: Gemeindevertreter und Kreistagsmitglieder erfüllen ihren „zweiten Beruf“ durch intensive und öffentlichen Beratungen. Es wird informiert und öffentlich beraten, doch bei vielen Themen erreichen die Informationen die Betroffenen nicht – trotz Tageszeitungen und vielfältigen Informationen der Parteien, Fraktionen und Wählerinitiativen.

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Bürgerinitiative gegen Gaskraftwerk: Newsletter Mai

Die Mitgliederzahlen der BI gegen das Gaskraftwerk wachsen. Doch nicht nur darüber informiert der neue Infobrief der BI. Leider sind seine Inhalte nicht online gestellt, er steht aber zum Download im Word-Format bereit. Er zeigt zwei interessante Fotos: Eine Montage der ins Auge gefassten Fläche für das geplante Gaskraftwerk an der Autobahnanschlussstelle mit den einmontierten Türmen sowie eine Nachtaufnahme eines 0,8 GW Gaskraftwerkes. Weil die Anlage beleuchtet ist, sieht man sehr schön die Dampfwolke, die tagsüber nicht oder nur sehr schlecht sichtbar ist. Das sind also 2/3 dessen, was uns im Osthavelland erwarten würde. Im Text geht die BI auf chemische Zuschlagstoffe ein, damit das Kühlwasser den Anforderungen der Kraftwerksbetreiber wie Reinigung, Sterilisation, Enteisung, Enthärtung, Entsalzung gerecht wird. Dass die Zuschlagsstoffe im Tierversuch krebserregend wirken, versteht sich von selbst. Ich will Mitglied der BI werden. Verhindern wir dieses Gaskraftwerk in einem der dichtbesiedeltsten Gebiete in Brandenburg mit direkter Windrichtung nach Berlin!

Mehr als Word-Download: http://go2.wordpress.com/?id=725X1342&site=gaskraftwerkwustermark.wordpress.com&url=http%3A%2F%2Fgaskraftwerkwustermark.files.wordpress.com%2F2009%2F12%2Finfobrief-bi-zum-gud-mai-2010.doc&sref=http%3A%2F%2Fgaskraftwerkwustermark.wordpress.com%2Fmedia%2F

Das Pfingstwochenende beginnt lau

Abends erwartet mich beim Gassi-Gehen ein laues Lüftchen. Lautstark feiert eine Familie im Vogelviertel. Sie hat es richtig gemacht, denn es dürfte einer der wenigen Abende sein, der bislang zum draußen sitzen geeignet erschien. Tagsüber wartete mal eine Stunde praller Sonnenschein, doch in Sachen Energieernte fällt wohl auch Pfingsten ins Wasser.

Rückblick Kreistag: Der Haushalt 2010

Im Amtsblatt der Kreises Havelland Nr. 14 ist die am Montag beschlossene Haushaltssatzung veröffentlicht worden.

http://www.havelland.de/fileadmin/dateien/landrat/amtsblaetter/2010/Amtsblatt_14_2010.pdf

Heute berichtet auch die MAZ über den Kreistagsbeschluss und die Haushaltssatzung. Der Artikel ist im MAZ-Archiv für 10 Cent abrufbar:

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/ziel/604050/DE?search=normal&query=Haushalt%20Kreistag%20Havelland&querysend=1&suchbegriff=&id=2106437

Mein erster Kreistag-Einsatz

Mit der Bahn nach Rathenow. Auf der Stadtbahn vertrödelt der Zug 2 Minuten. Aber es bleibt zum Glück dabei. In Rathenow erwarten mich tief hängende Wolken und nur sekundenweise Sonnenschein. Regnet es gleich? Soll ich laufen oder auf den Bus warten, den ich mir beim VBB  rausgesucht habe? Es sind noch 21 Minuten bis zum Beginn der Sitzung. Laufen dauert wenigstens 17. Dann komme ich wegen der schweren Aktentasche verschwitzt oder nassgeregnet an. Doch wenn der Bus nicht kommt, falle ich auch auf. Soll ich mein Zuspätkommen in der ersten Sitzung riskieren? Schließlich soll zu Beginn meine Verpflichtung auf Recht und Gesetz erfolgen.

Doch meine Füße verharren – ich warte auf den Bus. Der kommt mit einer Minute Verspätung. Doch  an der nächsten Station braucht eine ältere gehbehinderte Frau Hilfe beim Einsteigen, was gefühlte Stunden dauert. Um 16:12 Uhr betrete ich das Kulturhaus und melde mich beim Vorsitzenden Jürgen Bigalke als „der Neue“ an.

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Einladung zum 9. Kreistag

Die Einladung zur Kreistagssitzung ist angekommen. Der Jugendförderplan sowie die Einwendungen zur Haushaltssatzung sind der Einladung beigefügt.

Online ist die Einladung zur neunten Sitzung des Kreistages am 17. Mai 2010 in Rathenow im Amtsblatt des Kreises Havelland Nr. 13 veröffentlicht:

http://www.havelland.de/fileadmin/dateien/landrat/amtsblaetter/2010/Amtsblatt_13_2010.pdf

Auf der Tagesordnung stehen unter anderem

  • Strategien und Handlungsempfehlungen zur Entwicklung des Landkreises Havelland bis 2020
  • Jugendförderplan des Landkreises 2010
  • Beratung und Beschlussfassung über die Haushaltssatzung des Landkreises Havelland für das
  • Haushaltsjahr 2010
  • Einwendungen der kreisangehörigen Gemeinden nach § 129 Abs. 1 BbgKVerf zum Entwurf der
  • Haushaltssatzung 2010
  • Änderungsantrag zum Haushalt – Unterstützung der frühkindlichen Erziehung in Kindertagesstätten und
  • Tagespflegestellen im Rahmen des Projektes „Haus der kleinen Forscher“ (Zählgemeinschaft)
  • Änderungsantrag zum Haushalt – Tourismusverband (Zählgemeinschaft)
  • Amtsblatt für den Landkreis Havelland Seite 43
  • Änderungsantrag zum Haushalt – Bibliothek (Zählgemeinschaft)
  • Änderungsantrag zum Haushalt – Zuschuss zur Wiederherstellung und Erhaltung bzw. Instandsetzung
  • und Unterhaltung von wasserwirtschaftlichen Anlagen an Gewässern II. Ordnung (Zählgemeinschaft)
  • Änderungsantrag zum Haushalt – Berufswahlpässe (Zählgemeinschaft)
  • Änderungsantrag zum Haushalt – Zuschuss für die Verkehrswacht Havelland (Zählgemeinschaft)
  • Änderungsantrag zum Haushalt – Schülerbeförderung (Fraktion DIE LINKE.)
  • Haushaltssatzung des Landkreises Havelland für das Haushaltsjahr 2010
  • Petition zum Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) – Petition 1/2010

Komisch, dass die Tagesordnung mit den dazugehörigen Beschlussvorlagen im Ratsinformationssystem abrufbar sind, die Dokumente aber nicht öffentlich gemacht werden. Regt man so das Interesse der Bürger an?