Kennt die MAZ ihr Revier nicht?

In der Silvesterausgabe meiner Lokalausgabe „Der Havelländer“ ist der Redaktion ein peinlicher Fehler passiert. Nicht, dass sich das Team in ein anderes Jahr als 2011 verabschiedete (wir erinnern uns, es gab mal eine Weihnachtsansprache von Bundeskanzler Kohl, die von der ARD zwei Jahre ausgestrahlt wurde – versehentlich versteht sich). Auch nicht, dass statt Weihnachten besinnliche Osterfeiertage gewünscht worden wäre (wie es die „Eßlinger Zeitung“ am 24. Dezember fertig brachte). Es handelt sich einfach um eine Blöße ganz besonderer Art: Man kennt das eigene Revier nicht.

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Gemeindevertretung startet vorhabenvoll in 2011

Von wegen Feiertage! Die Gemeindevertretung blickt voraus. Gleich nach dem Jahreswechsel tagen wieder die Ausschüsse.

Die 25. Sitzung des Ausschusses für Gemeindeentwicklung findet am Dienstag, dem 4. Januar 2011, um 19:15 Uhr im Gemeindesaal, Am Markt 3, in 14656 Brieselang statt.

Themen werden sein:

  • Wahl der/des Stellvertretenden Ausschussvorsitzenden
  • Stellungnahme der Gemeinde zum Flächennutzungsplan Wustermark, 1. Änderung
  • Stellungnahme der Gemeinde zum B-Planverfahren W/. Teil E „GVZ Wustermark“
  • Entwurf zum B-Planverfahren Nr. 14 Pappelallee OT Zeestow
  • 1. Änderung des Bebauungsplanes Nr. 58 „Forstweg 30“
  • Erstrangige Aufnahme der Straßenbaumaßnahme Nauener Straße / Nauener Landweg auf die Prioritätenliste sowie Aufnahme in den Haushalt 2011 der Gemeinde Brieselang

Die 23. Sitzung des Ausschusses für Bildung und Soziales tagt am Mittwoch, dem 5. Januar 2011, um 19:15 Uhr im Gemeinsaal (gleiche Adresse wie oben).

Themen werden sein:

  • Einbindung von Bürgern in die Spielplatzgestaltung in der Gemeinde Brieselang
  • Neubesetzung der Trägervertretung im Kita-Ausschuss „Birkenwichtel“
  • Schwerpunktthemen für die Ausschuss-Beratungen im Jahr 2011

Amtsblatt 11 der Gemeinde Brieselang

Wenige Stunden nach der Wintersonnenwende überrascht uns Bürgermeister Garn mit der Gewissheit: „Ab jetzt werden die Tage wieder länger“. Damit leitet er seine Erläuterungen an die Einwohner ein, quasi als Vorwort zum 11. Amtsblatt 2010. Der Sitzungsdienst hat es heute per Mail verschickt.
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Ein richtiger Winter

Der Winter hat uns fest im Griff. Pünktlich am 1. Dezember zum Beginn des meteorologischen Winters begann es zu schneien. Vom Anziehen zusätzlicher warmer Sachen über das Schneeräumen bis zum gefährlichen Weg zur Arbeit – alles wird seitdem durch Schnee und Eis bestimmt. Auf den Solarzellen liegen mehrere Zentimeter Schnee. Sie lassen kein Licht durch. Seit mehreren Tagen verharrt der Messzähler bei 5.794 Kilowattstunden. Und scheint die Sonne, reicht ihre Kraft nicht mehr aus, den Schnee abzutauen. Mit dem Besen komme ich auch nicht sehr weit. Das Ziel, im Dezember noch einmal 100 Kilowattstunden zu erzeugen, wird 2010 nicht erreicht werden können.Morgens und abends geht ein banger Blick gen Himmel: Muss schon wieder die Einfahrt frei geschaufelt werden? Schneeschippen raubt die Zeit, die ich sonst vor dem Computer unter anderem mit diesem Blog verbringe. Wind und Schneeverwehungen sind besonders krass, hat man die Straße endlich fertig gekehrt und dreht sich um, ist schon wieder alles zugeschneit.Morgens erfolgt dann der Griff zum Handy: im Bahnfahrplan wird erkundet, ob überhaupt Züge fahren. Die steten Verspätungen nerven gewaltig. Kaum noch ein Tag, kaum noch eine Fahrt, die pünktlich ist. Für den Twitter-Account der CDU Brieselang komme ich kaum noch nach, früh alle Verspätungen im Blick zu behalten und trotzdem selbst pünktlich zu sein. Dabei stoßen die Bahnmitarbeiter an das Äußerste. Sie können ja nichts dafür, dass ihr Management in den letzten Jahren konsequent konsequent auf Sparkurs fuhr. So wird bei eisigen Temperaturen der Hammer zum wichtigen Arbeitsmittel. Wenn die Türen wegen dem Eis nicht mehr öffnen oder schließen, muss der Schaffner eben mit dem Hammer nachhelfen. An jedem Bahnhof wird dann das Eis mühsam manuell abgeschlagen. Erst danach geht es halt weiter; so kommen schnell 30 min Verspätung zusammen …Das Schlimme ist, die Meteorologen machen uns keine Hoffnungen. Möglicherweise bis Ende Februar wird der Dauerfrost anhalten.

Infobrief Dezember der Kraftwerksgegner

Die Bürgerinitiative gegen ein Gaskraftwerk in Wustermark verschickte dieser Tage wieder einen Infobrief. Und siehe da, er steht auch abrufbar im Internet auf der neu gestalteten Homepage. Ein Klick lohnt sich: Infobriefe.

Die BI informiert über ihren ersten Geburtstag: Das 1500. Mitglied aus der Gemeindevertretung ist gefunden. Zum Geburtstag wird auf die Aktionen des letzten Jahres zurück geblickt und eine Vorschau gegeben, die sich am Raumordnungsverfahren orientiert. Zudem gibt es weitere Informationen zum Bürgerbeteiligungsverfahren in der Gemneinde Wustermark.

Die Word-Datei mit dem Infobrief Dezember ist 2 MB groß.

E.ON spricht noch immer von Datenproblemen

Einem Bericht der Märkischen Oderzeitung zufolge, warten zahlreiche Solarinvestoren in Brandenburg auf die Vergütung von E.ON edis: „Beschwerden über E.ON edis häufen sich“. Im Sommer hatte ich kurz nach dem Anschluss meiner Photovoltaik-Anlage an das E.ON-Netz ebenfalls Probleme, den von mir eingespeisten Strom auch vergütet zu bekommen, so wie es das Erneuerbare-Energien-Gesetz vorsieht (siehe meinen Blogeintrag vom 17. August 2010).

Ja, ich kann die Klagen im MOZ-Artikel nur bestätigen. Auch ich hatte damals den Verdacht, dass dies systematisch erfolgt. Damals wurde ich schon mit dem Argument der Software-Umstellung hingehalten. Dass dies heute noch Gültigkeit besitzen soll, wirft kein gutes Licht auf einen der großen Industriekonzerne Deutschlands.

Meine Beschwerde seinerzeit bei der Bundesnetzagentur hatte allerdings keinen Erfolg: Bis heute habe ich nicht einmal eine Eingangsbestätigung für meine Kritik bekommen. Ich musste mich damals selbst kümmern. In meinem Urlaub habe ich dreimal die Woche beim Vorstandssekretaritat des E.ON edis-Geschäftsführers in Fürstenwalde angerufen sowie das Büro in Potsdam, das die Abrechnungen macht.

Den Schritt, mit meiner Kritik an die Presse zu gehen, hatte ich ernsthaft erwogen. Offenbar hilft es ja, wie die MOZ berichtet.

Seit die erste Abrechnung erfolgt ist, funktioniert allerdings der Finanztransfer. E.ON überweist monatlich eine Pauschale und rechnet dann kWh-genau um. Das ist etwas arbeitsaufwändiger bei der Vorsteuer-Erklärung, wenn die Einspeisevergütung mal im gleichen Monat überwiesen wird, mal einen Monat später. Aber es funktioniert, so dass ich seit vier Monaten beschwerdefrei bin.

Schienenersatzverkehr für Brückenarbeiten

Für Brückenarbeiten zwischen Berlin-Ostgüterbahnhof und Berlin-Rummelsburg stellt die Bahn ein Wochenende lang die Bedienung der Strecke Berlin Ostbahnhof und Berlin-Schönefeld Flughafen ein und bietet Schienenersatzverkehr an.

Diese Meldung gilt für  Samstag, den 18., und Sonntag, den 19. Dezember 2010, jeweils ganztägig.

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