„Mein Brieselang“ als Online-Community

Dieser Beitrag vertieft Gedanken zum Beitrag „Demokratie vor leeren Rängen“ vom 25. Mai 2010 und sucht Antworten auf die Frage, wie Information für Mitwirkung der Bürger für Brieselang zu sichern ist:

In Bredow, Zeestow und Brieselang erschwert die Siedlungsstruktur eine flächendeckende Verteilung gedruckter Informationen in Form von Zeitungen, Flugblättern oder regionalen Magazinen. Selbst die Wochenblätter erreichen nicht jeden Haushalt.

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Demokratie vor leeren Rängen

Eigentlich wie überall: Anlieger beschweren sich, wenn etwas entschieden wird, was sie betrifft (siehe Antwort Michael Koch auf „Pirat“ Oliver Huth oder meinen Leserbrief vom 6. Mai 2010). Manchmal aber auch erst später melden sich aufgebrachte Bürger. Wie könnt Ihr das so entscheiden? Ohne uns zu fragen oder zu informieren? Im Raum steht dann gleich eine große Vertuschung, manchmal schlimmer der Vorwurf der Korruption.

Für Verantwortungsträger ist das bitter. Denn wer sich in Kommunen von Bürgern für ein öffentliches Amt auf Zeit ehrenamtlich abordnen lässt, macht dies aus freien Stücken, mit gutem Willen und mit besten Vorsätzen. Da schmerzen alle unberechtigten Vorwürfe. Hier tritt der alte Konflikt auf: Gemeindevertreter und Kreistagsmitglieder erfüllen ihren „zweiten Beruf“ durch intensive und öffentlichen Beratungen. Es wird informiert und öffentlich beraten, doch bei vielen Themen erreichen die Informationen die Betroffenen nicht – trotz Tageszeitungen und vielfältigen Informationen der Parteien, Fraktionen und Wählerinitiativen.

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