Unverdeckte Wahrheit

Oder: Wie die lokale FDP ihre Wähler beleidigt

Mittwochabend im Finanzausschuss: Bürgermeister Wilhelm Garn ist Gast. Er hätte an der Sitzung nicht teilnehmen müssen. Schließlich gibt es einen Kämmerer. Doch Garn ist der Haushalt so wichtig, dass er selbst dabei ist. Er sagt, es ist sein Verständnis, als Bürgermeister Vorschläge zur Haushaltsplanung zu machen. Herr Heimann von der FDP ruft ungefragt dazwischen: „Und wir sind hier, um sie abzulehnen!“

So unterschiedlich ist das Verständnis unserer Kommunalpolitiker.

Überrascht hat mich das offenherzige Bekenntnis nicht. Seit der Kommunalwahl 2008, als eine FDP-Ortsgruppe in Brieselang gebildet wurde, sabotiert Ralf Heimann konstruktive Politik. Er blamiert sich selbst und beleidigt die Wähler, die der FDP 2008 ihre Stimme geliehen haben.

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Keine neue Rücktrittsforderung

Da habe ich mal wieder einen längeren Text verfasst, an den Formulierungen geschliffen und mich nach Fertigstellung zufrieden und erschöpft zurück gelehnt. Der Text „Heimann sollte zurück treten“ ist fertig. Aber will ich ihn noch veröffentlichen? Weiterlesen

Info-Runde gegen Kraftwerksbau

Nach einer Demonstration vor einem Vierteljahr, vielen Informationen, nach einem (ablehnenden) Beschluss der Gemeindevertretung und dem abgeschlossenen Raumordnungsverfahren wollen die Fraktionen der FDP und der Linken in Brieselang nächste Woche einen Informationsabend zum geplanten Gaskraftwerk Wustermark in Brieselang anbieten. Dabei arbeiten sie mit der „Bürgerinitiative gegen das Gaskraftwerk“ zusammen. Weiterlesen

Bizarres Kräftemessen

Hinter den Kulissen der Brieselanger Kommunalpolitik kam es in diesen Tagen zu einem bizarren Kräftemessen. BFB meinte – offenbar in Ermangelung eines eigenen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl im Herbst oder als Reaktion auf die Feststellung, dass sie fast nicht mehr in der Presse genannt werden –, als Nicht-Partei stehe ihr zu, über die Kandidaten der Parteien für die Bürgermeisterwahlen befinden zu dürfen. Ob es nur um das Wieder-ins-Gespräch-bringen mit einem harmlosen weil undurchführbaren Vorschlag ging oder ob sich die Fraktion überschätzt hat in der eigenen Wichtigkeit, wird vorerst unbeantwortet bleiben. Jedenfalls hat der Vorschlag bei zwei Parteien einen gehörigen Wirbel Staub verursacht. Mehr war nicht, es sei denn, die Presse greift das Thema auf. Weiterlesen