Rückblick auf Solarbilanz

Jahresbilanz: Prognose - grün und Zählerstänbde - gelb

Jahresbilanz: Prognose - grün und Zählerstänbde - gelb

Mein Gott, sei Anfang Juni habe ich nicht mehr vom Sammeln der Kilowattstunden durch meine Solaranlage berichtet. Irgendwie fiel das beim Auszählen und tabellarischen Erfassen, beim Übertragen in die Datenbank bei sonnenertrag.eu und bei der Meldung der Erlöseinnahmen für das Finanzamt hinten runter. Wer darauf gewartet hat, den möchte ich gern auf meine Einträge bei sonnenertrag.eu verweisen (dort kann man einzelne Anlagen auf einfache Weise miteinander vergleichen). Ansonsten möge mir verziehen sein, schließlich lockte in der warmen Jahreszeit der Garten – denn die Sonne ist nicht allein für die blauen Zellen da.

Die letzten vier Monate zeigten positive Erträge. Gefühlt war der Sommer ja kein Highlight. Das liegt, schaut man auf die Sonnenstatistik, eindeutig am Juli 2011. Dieser Monat erfüllte nicht die Erwartungen und ließ die bislang positive Bilanz ins Minus rutschen. Damit wurde das im Juni herausgearbeitete Polster nicht nur nicht größer, sondern wurde vollkommen aufgeschmolzen. Doch Dank des Augusts, vor allem aber des zurückliegenden Septembers (+ 250 kWh über Soll) und Oktobers (+ 230 kWh über Soll) konnte ein neues Polster aufgebaut werden, dass – so hoffe ich – bis zum Jahresende trägt. Nach Sven Plöger vom ARD-Wetterbericht am 31. Oktober 2011 bot der Oktober 128 % der normalerweise üblichen Sonnenstunden. Meine Bilanz weist 157 % der Prognose aus. Und für Geist und Körper war die Oktober-Sonne auch nicht schlecht, oder?

In den einzelnen Monaten gab es auch starke Tagesschwankungen. Auffällig ist Ende Juni. Der letzte Junitag erreichte mit 6,2 kWh gerade einmal ein gutes Sechstel des Vortrages-Wert und damit fast winterliche Werte. Für den 29. Juli verzeichnete die Bilanz gar nur 3,1 kWh. Der bislang schlechteste Herbst-Wert wurde am 10. Oktober mit 2,3 kWh verbucht. Höchststände konnten am 15. Oktober sowie zu Monatsbeginn gezählt werden.

E.ON e-dis hat offenbar einen innerbetrieblichen Rhythmus gefunden, meine Zählerstände vertragsgetreu in Euro zu wandeln, auf einer übersichtlichen Rechnung auszuweisen und mir fristgerecht die erwirtschafteten Umsätze zu überweisen. Genauso zuverlässig zieht das Finanzamt inzwischen die Steuern ein. Das klappt also nach 18 Monaten ganz gut.

Datum Menge in kWh ESV rechnerisch E.ON Abrechnung USt an FA Zähler- miete MWSt für Miete E.ON Soll
               

2011-05-31

1.131

442,71

390,23

74,14

0,79

0,15

463,43

2011-06-30

1.148

449,29

501,77

95,34

0,77

0,15

596,19

2011-07-31

817

319,58

319,77

60,76

0,79

0,15

379,59

2011-08-31

911

356,60

356,57

67,75

0,79

0,15

423,38

2011-09-30

847

331,36

331,52

62,99

0,77

0,15

393,59

 

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