Anregung für Nahverkehrsplan

Die CDU-Fraktion im Kreistag hat im Vorfeld der Überarbeitung des Nahverkehrsplans des Landkreises den zuständigen Dezernenten V Herrn Ernst gebeten zu prüfen, nachfolgende Punkte mit aufzunehmen oder Alternativvorschläge zu unterbreiten.

Dabei wurden Detailprobleme vernachlässigt, die über den Verkehrsvertrag gesondert zu regeln sind. In der Stellungnahme werden folgende Punkte benannt:

P+R-Anlagen

Zurzeit sieht der Nahverkehrsplan die Errichtung von P+R-Plätzen lediglich an Knotenpunkten vor. Es ist jedoch zu verzeichnen, dass insbesondere auch die Bahnhöfe Brieselang, Albrechtshof und Seegefeld verstärkt von SPNV-Nutzern frequentiert werden. Der P+R-Platz in Finkenkrug stößt bereits an seine Grenzen.

SPNV-Angebotsstruktur

Ergänzt werden müssten Zusatzhalte des RE4 in den Abendstunden in Albrechtshof, Seegefeld, Finkenkrug und Brieselang sowie spätabendliche Zusatzhalte des RE6 in Finkenkrug. Der neue Nahverkehrsplan soll den Erhalt der Umsteigerelation in Spandau zwischen RB10 (dann ab 2012 RB14 neu) und RE2 sowie zwischen RE4/RB14 und RB13 vorsehen.

Die CDU-Fraktion lehnt eine S-Bahn-Anbindung Falkensees aufgrund der längeren Fahrzeiten und etwaigem Umsteigezwang für die Pendler weiterhin ab. Dies gilt auch für den Fall, dass Berlin eine Verlängerung der S-Bahn von Spandau bis Hackbuschstraße oder Albrechtshof realisieren will.

Die weitere Verbesserung der Verknüpfung Bahn/Bus sollte im Nahverkehrsplan als Ziel ausgewiesen werden. Wir regen einen Zusatz an wie: „Der Landkreis setzt sich weiterhin für zusätzliche RE-Halte in Brieselang und Finkenkrug, möglichst auch für Seegefeld und Albrechtshof ein.“ Wir wollen den Einsatz des Landkreises für eine halbstündige (bislang stündliche) Durchbindung der RB10/RB14 bis mindestens Berlin-Friedrichstraße oder besser zum BBI.

In Absprache mit dem Aktionsbündnis „Pro Regionalverkehr Osthavelland“ regt die CDU-Fraktion eine Verbesserung der Anbindung Falkensees und Brieselang zur Landeshauptstadt Potsdam an. Dazu würde sich perspektivisch eine Fusion der Linien RB20 und RB21 und die Nutzung von Synergien anbieten.

Wir wollen einen durchgängigen Verkehr der RB13 von Montag bis Samstag.

Außerdem setzen wir uns für einen Fernverkehrshalt in der Kreisstadt Rathenow (IC-Halt zusätzlich zu Stendal) ein.

Bei der ÖPNV-Angebotsstruktur soll das „Modellprojekt“ BürgerBusBrieselang in ein reguläres Angebot des ÖPNV überführt werden. Gegebenenfalls ist ein Probebetrieb eines „Nachtbusangebots“ in Dallgow-Döberitz zwischen Falkensee und Seeburg über Dallgow (Bhf.) zu erwägen (unter finanzieller Beteiligung der Gemeinde).

Und perspektivisch bleibt eine beidseitige Bahnsteigüberdachungen in Brieselang, Finkenkrug und Falkensee nötig.

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