Zurück aus dem Urlaub

Nach drei Wochen Müßiggang melde ich mich aus dem Urlaub zurück. Mit neuem Schwung und auch klaren Vorstellungen zu diesem Blog. Denn einiges muss sich hier tun. Zuerst werde ich die Optik ändern, doch dazu in Kürze mehr.

Pünktlich Ende Juli 2010 hörte der Sommer auf. Grauer Himmel und Regen bestimmten das Bild in meinen Ferien. Die gefühlten Temperaturen in Deutschland lagen deutlich unter 25 Grad, womit der Urlaub 2010 das Prädikat „Sommer“ nicht beanspruchen durfte – stundenweise konnte es aber schon sommerlich sein. Gefühlt aber war der Sommer ausgefallen oder – weil er im Juli eine kurze Hochzeit hatte – schlicht zu kurz.

Zum Klagen gibt es allerdings dennoch keinen Anlass: Während in Asien Millionen Menschen von Fluten und Erdrutschen um Hab, Gut und Angehörige gebracht worden sind oder in Russland beim Verbrennen ihrer Dörfer zusehen mussten und während in Gebieten an Elbe, Oder und Neiße ebenfalls Wasserfluten wüteten, weist der Stromzähler bald 4.000 Kilowattstunden erzeugten Solarstrom aus (+ 575 kWh in den letzten drei Wochen). Offenbar hat Brieselang wieder keinen Tropfen abbekommen, als Starkregen die Wetterberichte bestimmte. Die detaillierte Solar-Abrechnung für Juli folgt (bei brennendem Interesse bitte vorab bei Solarertrag recherchieren). Ich hoffe indes, dass E.ON edis bald bezahlt, denn auch nach vier Monaten entzieht sich der große Stromkonzern seiner gesetzlichen Verpflichtung und der vertraglichen Vereinbarung: Noch immer wurde für die pflichtmäßig abgenommene Solarstrommenge nichts bezahlt!

Brieselanger Kleingärtner mussten also Ende Juli und August 2010 oft und viel wässern. Dazu „passte“ die Meldung, die ich in einer MAZ-Lokalausgabe der letzten Tage fand: Im Osthavelland sind zahlreiche Brunnen mit katastrophalen Ergebnissen geprüft worden. Die Qualität des Wassers war schlecht, die Nitratwerte stark erhöht. Dies verunsichert die Menschen. Ich denke, dies muss Thema in den Gremien wie Landesministerien, Kreisverwaltung und auch Kreistag werden. Abgesehen von Hausbrunnen, die es teilweise noch gibt, muss das Thema Nitratbelastung endlich mal vollständig erschlossen werden. Schließlich ist die Trinkwasserversorgung nichts anderes als ein Brunnensystem, nur nicht privat und kleinteilig, sondern durch einen anonymen, intransparenten und bürgerfernen Trink- und Abwasserverband. Das hiesige (Trink-) Wasser ist wie das Gartenwasser sehr schlecht.

In dieser ersten Rückmeldung will ich auch Dank sagen für Grüße und Glückwünsche, die mich zu einem jährlichen Ereignis letzte Woche ereilten. Dabei habe ich erfahren, dass die alte E-Mail und SMS noch immer die beste Übertragungsform sind, wenn es nicht ein Telefongespräch sein soll. An jenem Tag habe ich mich auf der Reise durch Nordwest-Brandenburg befunden. Der Draht zur Außenwelt riss abseits von Autobahn und Mittelzentren relativ schnell ab. Handyempfang über Mobilfunk (Sprachkommunikation) ging ja noch. E-Mails, die ich seit genau zwei Jahren mit meinem Nokia E71 empfange, bearbeite und beantworte, wurden zumindest in den Datenverkehrempfangsbereichen von E-Plus geladen. Darunter waren dann auch viele Info-Mails aus den sozialen Netzen. Nur, dass der Aufruf dieser Netzwerke oft nicht möglich war. So konnte ich auf Grüße in Facebook, StudiVZ oder StayFriends meist nur verspätet oder gar nicht antworten. Außerhalb von Berlin oder Potsdam und natürlich Brieselang ist man da ziemlich aufgeschmissen. Mein Verständnis ist allen sicher, die Breitbandnetz auf das flache Land bringen wollen.

So, ich bin zurück. Ab sofort gibt es hier wieder Meldungen aus und über Brieselang und anderes Interessante.

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